02 Oktober 2011

Wladimir Petrowitsch Filatow

Prof. Wladimir Petrowitsch Filatow (*27. Februar 1875 in Saransk; † 28. Februar 1956 in Odessa)

Prof. Filatow und seine Entdeckung

In den 40er-Jahren machte der bekannte russische Heilpflanzenforscher und Augenarzt Prof. Wladimir Petrowitsch Filatow (1875-1956) eine Entdeckung, die heute die Grundlage für ein neuartiges Therapiesystem bildet. Die Entwicklung, die sich aus diesen Erkenntnissen und den darauf folgenden Forschungen ergaben und die zur Basis für die nun vorliegende Kosmetik-Serie "ALOCAP" wurde, ist in den Büchern von Wolfgang Wirth "Heilkosmetik - Die 100 Wunder der Aloe" sowie "Mit Aloe heilen", erschienen im Ennsthaler Verlag, beschrieben.

Prof. Wladimir Petrwotisch Filatow
Zellgewebserneuerung

Bei seinen zahlreichen Hornhautverpflanzungen entdeckte Prof. Filatow, dass es Gewebe gibt, die unter bestimmten Bedingungen andere abgestorbene Gewebe mit neuem Leben erfüllen. So konnte er Hornhautgewebe, das durch den grauen Star zerstört war, durch von Leichen stammendes, gekühltes Gewebe ersetzen. Die Sehkraft wurde dadurch wieder hergestellt. Zunächst nicht erklärbare Stoffe, die sich in den gekühlten Geweben entwickelten, waren für diesen Heilungsprozess verantwortlich. Prof. Filatow interessierte nun besonders, ob auch andere z. B. pflanzliche Gewebe solche Stoffe mit diesen Eigenschaften aufweisen konnten. Er stieß dabei auf die Aloe capensis, die bisher medizinisch nur als Laxans (Abführmittel) bekannt war. Er entwickelte einen Extrakt, den er aus den gekühlten und speziell behandelten Pflanzen herstellte, und injizierte sie Patienten subkutan (unter die Haut). Das Ergebnis war beeindruckend: Der Extrakt wirkte auf die Krankheit genauso wie in das Zellgewebe eingeführtes Leichengewebe.

Biogene Stimulatoren

Darüber hinaus erwiesen sich die Aloe-Injektionen als allgemein immunstimulierend. Es verbesserte also die allgemeine Abwehrlage des Organismus und entfaltete eine, wie Prof. Filatow meinte, "unspezifische Wirkung". Dies führte er auf die sich im Gewebe entwickelnden Stoffe zurück, die er "biogene Stimulatoren" nannte.

Sie führen zu einer verblüffend schnellen Aktivierung der körpereigenen Reparaturmechanismen. Der durchschlagende Erfolg dieser neuen Therapie veranlasste Prof. Filatow, weitere Kontrollversuche durchzuführen, die die Anfangserfolge bestätigten.
Ihm wurde von Versuch zu Versuch, von Heilungsprozess zu Heilungsprozess immer klarer, dass nicht das Gewebe selbst oder der Extrakt es im stofflichen Sinne sein konnte, was den Heilungsprozess bewirkte, sondern die in ihnen enthaltenen biogenen Stimulatoren.
Aber was sind die biogenen Stimulatoren und wie wirken sie? Prof. Filatow ging empirisch nach der Methode "Wer heilt, hat Recht" vor. Es interessierte ihn nur als Arzt. Er hat mit seinen großartigen Heilerfolgen die Erfahrungsmedizin auf ein neues, bis dahin unerreichtes Niveau gehoben. Als Wissenschaftler genügte es ihm vorerst zu sagen, dass die biogenen Stimulatoren auf Wirkstoffen ungeklärter Natur beruhen.

Neurotransmitter

Dem Berliner Heilpflanzenforscher Wolfgang Wirth ist es nun gelungen, diese "Wirkstoffe ungeklärter Natur" näher zu klären. Seine Forschungen ergaben, dass es sich bei den biogenen Stimulatoren um Neurotransmitter mit einem eigenen Strukturbild handelt, die auf die Gewebe und das zentrale Nervensystem wirken. Sie durchbrechen die Blut-Hirn-Schranke.
So können sie ihre immunregulierende und immunstimulierende Wirkung entfalten. Die biogenen Stimulatoren können durch gezielte thermische, mechanische und biochemische Reize, denen man die Aloe-Pflanze aussetzt, entwickelt werden. Wolfgang Wirth hat nun durch eine komplizierte Herstellungstechnik ein neuartiges pharmazeutisches Präparat entwickelt, das seinen Schwerpunkt auf eine zerebrale Immunstimulation legt. Das Präparat hat sich seit seinem bundesweiten Praxiseinsatz durch seine erstaunlichen Heilerfolge in hervorragender Weise bewährt und ist in seiner Art einzigartig auf dem pharmazeutischen Markt.

Die Aloe capensis ist nach dem Europäischen Arzneibuch (EAB) sowie nach dem Homöopathischen Arzneibuch (HAB) als medizinische Darreichung zugelassen.
Die Produkte dieser Kosmetik-Serie "ALOCAP" enthalten den frisch gewonnenen und biostimulierten Saft der Aloe capensis und sind als Cremes für die äußere Anwendung, als Lotionen für die Muskulatur und innere Gewebeschichten sowie als Säfte, konzentrierte Ampullen und Mundwasser erhältlich.

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